Schulung für Mitarbeiter_innen Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Auseinandersetzung mit geschlechtlicher Vielfalt ist nicht nur ein aktueller
Trend. Trotz zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz erleben trans* Kinder und Jugendliche Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt. Die meisten trans* Personen weisen keinerlei psychische Erkrankungen auf; ein nicht unerheblicher Anteil von trans* Kindern und Jugendlichen leidet aber unter der psychischen Belastung und entwickelt Symptome wie Depressionen, Angststörungen und Selbstverletzung.

Wenn trans* Kinder und Jugendliche mit dem psychiatrischen Hilfesystem in Kontakt kommen, erleben sie manchmal auch dort Unverständnis und es bestehen weiterhin strukturelle Barrieren, Diskriminierung und Zugangserschwernisse für trans* Jugendliche.


Diese Hürden können nur abgebaut werden, wenn Sensibilisierung für
die Thematik und Praxisstrategien sowohl auf persönlicher als auch struktureller
Ebene entwickelt werden.

Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeiter_innen in stationären Kinder- und Jugendpsychiatrien und (sozial)psychiatrischen Praxen. Dies umschließt alle Fachbereiche,
unter anderem Pflege, Betreuung, Therapie/Behandlung, Verwaltung, Qualitäts-
management, Fürsprache sowie Leitung.

21. November 2022 in Papenburg

Eintägige Schulung für Mitarbeiter_innen in stationären Kinder- und Jugendpsychiatrien und (sozial)psychiatrischen Praxen.

Ort: VHS Papenburg
Zeit: Montag 10.00 – 17.30
Beitrag: 10,- € | Verpflegung und evtl. Unterkunft ist nicht enthalten
Referent_innen:
Freyja Pe* von Rüden
N.N.